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Motorsägen-Führerschein

Kettensägenschein

November 9, 2014 // admin

Immer mehr Menschen greifen zu Motorsäge und gehen in den Wald, um das Brennholz für ihren Kamin selbst zu schlagen. Dabei wird allerdings oft die Kettensäge als Werkzeug unterschätzt und die eigenen Fähigkeiten im Umgang damit überschätzt. Das hat zur Folge, dass es jedes Jahr zu schweren Unfällen, mit lebensgefährlichen Verletzungen, kommt. Oftmals wird dabei zu wenig Wert auf die richtige Schutzkleidung gelegt, die schon so manchen Unfall vermieden hat. Außerdem vermag ein Laie nicht abzuschätzen, welche Spannung bei liegenden Holzstämmen entstehen können. Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig einen Kettensägenschein zu absovlieren. Neben dem richtigen Umgang mit dem Gerät und der richtigen Technik, werden in dem Kurs grundlegende Hinweise zu Sicherheitsvorkehrungen behandelt. Die Dauer des Lehrgangs variiert je nach Anbieter zwischen 1-3 Tage. Dabei verlangen die meisten Kursanbieter ab 100 €, um Ihnen den richtigen Umgang mit einer Kettensäge zu vermitteln.

Was ist ein Motorsägen-Führerschein?

Um schwere Unfälle zu vermeiden, hat in den letzten Jahren der Motorsägen-Führerschein zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dabei werden dem Nutzer in erster Linie Unfallverhütungsvorschriften erklärt und die Unabläßlichkeit der persönlichen Schutzkleidung erläutert. Neben theoretischen Inhalten geht es allerdings auch mit einem Ausbilder in den Wald. Dabei kann man sich an verschieden Schnitttechniken ausprobieren und mehr über das korrekte Fällen und Entasten von Bäumen lernen.

Wofür benötige einen Kettensägenschein?

Wer nicht im privaten sondern öffentlichen Wald Brennholz schlagen möchte, muss einen Motorsägen-Führerschein vorweisen können. Aber auch im privaten Gebrauch, egal ob zum Bearbeiten von Brennholz oder bei der Verwirklichung von eigenen Projekten wie bspw. einer Holzbank, ist ein Kettensägenschein empfehlenswert.

Welche Inhalte werden mir vermittelt?

Zunächst werden je nach Bedarf unterschiedliche Kurse angeboten. Dabei können Sie individuell entscheiden, ob sie diesen lediglich zur Brennholzbeschaffung, oder als Waldbesitzer absolvieren möchten. Es gibt keine Norm für Kettensägen-Führerscheine, allerdings wird der Kurs grundsätzlich in zwei Bereiche aufgeteilt.

  Kettensägenschein

Im theoretischen Teil werden grundsätzlich vermittelt:

  • Unfallverhütungsvorschriften
  • Die Pflege von Bäumen
  • Das Arbeiten mit Schutzkleidung
  • Aufbau, Funktion und die Pflege der Motorsäge
Im praktischen Teil werden grundsätzlich vermittelt:
  • Fälltechniken (wo setze ich die Säge an; was ist die korrekte Schnittrichtung)
  • Entasten von gefällten Bäumen
  • Praktischer Umgang mit einer Kettensäge
Bitte beachten Sie, dass dies lediglich eine grobe Aufteilung der Bereiche ist. Je nach Kursanbieter können diese jedoch abweichen.

 

Worauf muss ich dabei achten?

Um an einem Kurs teilzunehmen, muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Außerdem muss man bei den meisten Kursen seine eigene Schutzausrüstung mitbringen. Das ist eine gute Gelegenheit, die Qualität der Schutzkleidung von einem Profi beurteilen zu lassen. Da keine einheitliche Norm vorhanden ist, was bei einem solchen Lehrgang für Kenntnisse vermittelt werden sollen, ist es ratsam darauf zu achten, dass der gewählte Kurs ein KWF Gütesiegel besitzt. Dieses stellt sicher, dass der Kurs vorgegebenen Qualitätsmerkmalen entspricht und die Teilnehmerzahl pro Ausbilder nicht zu hoch ist. Kursanbieter die dieses Siegel benutzen, verpflichten sich vorgegebene Standards einzuhalten. Damit soll Ihnen die Kurswahl erleichtert werden. Sie sollten allerdings auch auf die Vergabe des Siegels achten, da es auf eine Dauer von 3 Jahren begrenzt ist. [mehr lesen..]

 
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